Der Begriff „Smart Repair“ etablierte sich in den letzten Jahren für eine ganze Reihe von Maßnahmen, die ein Fahrzeug vor allem optisch aufwerten.

 

Kleinere Schäden sind im Alltagsbetrieb eines Fahrzeugs nahezu unvermeidlich. Einige davon beeinträchtigen zwar nicht die Sicherheit im Betrieb, können aber der Ausgangspunkt für Korrosionsschäden sein und sollten daher beseitigt werden.

Wer sein Auto verkaufen oder das Leasing-Fahrzeug zurückgeben will, ist immer gut beraten, sein Fahrzeug in einen möglichst makellosen Zustand versetzen zu lassen. Verkäufer erzielen für das aufbereitete Fahrzeug einen deutlich höheren Preis. Leasing-Fahrzeuge, die zurückgegeben werden („Leasing-Rückläufer“), werden einer sorgfältigen Untersuchung auf Schäden unterzogen und jeder auch noch so kleine wird dem Leasing-Nehmer in Rechnung gestellt.

 

Und schließlich gibt es auch Leute, die sich auch an kleinen Schäden an ihrem Fahrzeug stören und in einem gepflegten Wagen sitzen wollen.

Smart Repair – bei Dellen möglich?

Autoblech ist sehr dünn. Für gewöhnlich umhüllt nur ein 0,7 mm starkes Stahlblech die Insassen. Entsprechend gering ist der Kraftaufwand, der benötigt wird, um es zu verformen. Kleine Unachtsamkeiten der Benutzer eines Fahrzeugs genügen für eine Delle. Auch Hagelschlag und Fallobst sind häufige Ursachen für die Beschädigung der Karosserie.

 

Einkaufswagen hinterlassen Dellen und Kratzer genauso wie die Pedale von Radfahrern, die sich zwischen zwei Reihen Kfz hindurchdrängen.

Bei der traditionellen Methode, Dellen in eine Karosserie zu beseitigen, wird die Verformung mit Spachtelmasse ausgefüllt und anschließend das Bauteil komplett neu lackiert. Auf den ersten Blick ist die Delle dann zwar verschwunden, aber auf den zweiten kann meist erkannt werden, dass repariert wurde.

 

Im Rahmen von Smart Repair wird das Blech, wenn der Originallack unbeschädigt ist, mit sanfter, aber gezielter Gewalt wieder zurückgebogen. Dazu gehört allerdings viel handwerkliches Geschick. Die Originallackierung bleibt erhalten.

Smart Repair bei Lackschäden und Kunststoffteilen

Kratzer im Lack sollten unbedingt ausgebessert werden, da sie häufig der Ausgangspunkt für Korrosion sind. Kleinere Kratzer können auf dem Wege der Spot-Lackierung beseitigt werden. Die Schadensstelle wird abgeschliffen, da sich regelmäßig mit dem Kratzer auch Unebenheiten im Lack gebildet haben. Nach der anschließenden Grundierung wird die Stelle im originalen Farbton neu lackiert.

 

Vor allem Stoßfänger, aber auch viele andere Teile eines Autos, werden aus Kunststoffen hergestellt. Diese Teile sind oft sehr elastisch, aber trotzdem entstehen mitunter Risse. Ersatzteile sind nicht nur teuer, sondern müssen meist auch vor dem Einbau entsprechend lackiert werden.

 

Smart Repair kann eine Alternative sein. Für die Beseitigung von Rissen in Kunststoffteilen wurden ein spezielles Verfahren mit Spezialwerkzeug entwickelt. Um die Eigenstabilität des Bauteils wieder herzustellen, werden die Risse mit einem Drahtgewebe überbrückt. Dieses wird in das Kunststoffteil eingeschmolzen. Anschließend werden die Risse mit geeigneten thermoplastischen Material geschlossen. Mögliche Unebenheiten können dann mit Spachtelmasse geglättet werden. Schließlich wird das Kunststoffbauteil neu lackiert.

Smart Repair – und noch mehr

Die Leistungen, die unter der Überschrift „Smart Repair“ angeboten werden, unterscheiden sich von Werkstatt zu Werkstatt. Der gemeinsame Nenner ist: Es sind schnelle und kostengünstige Wege, Beschädigungen an einem Fahrzeug zu beseitigen.

 

Das Kfz-Schadenszentrum VF führt auch Reparaturen an Felgen durch. Der Kontakt mit einem Bordstein hinterlässt bei Felgen oft Schrammen, die das Bauteil schnell unansehnlich wirken lassen. Felgen sind für das Fahrzeug in höchstem Maße sicherheitsrelevant, daher sind Reparaturen nur in einem begrenztem Maße erlaubt.

 

Grundsätzlich sind Schweißarbeiten und andere Methoden der Warmverformung bei Aluminiumrädern verboten. Das Leichtmetall-Gefüge verliert dabei seine Festigkeit und die Stabilität kann nicht mehr gewährleistet werden.

 

Ein Fahrzeug mit derart behandelten Felgen verliert seine Betriebserlaubnis!

 

Nach sorgfältiger Prüfung der Schäden an den Felgen können diese nach den Vorgaben des Bundesverkehrsministeriums ausgebessert werden. Diese erlauben die Beseitigung optischer Defekte durch Polieren, örtliches Anschleifen, die Rundung von Kerben, eventuelles Füllen, Grundieren und Lackieren.

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